The Witch is back: Lùisa live 2026
Ein feministisches Manifest als Musik? Oh ja! Lùisa hat Female Rage als Superpower entdeckt – und begeistert mit ihrem Sound.

Lùisas Konzept? Eighties-Ästhetik mit Singer/Songwriter und aktuellem Indie-Zeitgeist kombinieren. Umsetzung? Mit einem Groove-Gerüst aus Bass und Schlagzeug, das mit Eighties-Synths, perlenden Gitarren und warmer Sound-Architektur ausgekleidet ist. Im Frühjahr 2026 erscheint das vierte Album der Hamburger Künstlerin.
„Call me the Witch“ ist ein feministisches Manifest, das seine hypnotisierende Kraft daraus bezieht, dass Lùisa ihre Female Rage als Superpower entdeckt hat, die sie in kreative Energie und spielerische Leichtigkeit verwandelt. Sie erzählt vom Suchen und Finden des Magischen in einer entzauberten Welt – und davon, innere Dunkelheit und Wut produktiv zu nutzen. Ihre tatsächliche „Witchcraft“ bezieht diese Musik indes aus Lùisas spielerischem, Umgang mit diesen düsteren Themen und daraus, wie sie diese in mitreißende Songs verwandelt: „I want to be the kind of woman that men are scared of when they go home alone in the dark«, singt sie im Titelsong „Call me the witch“ – und schreibt die Rollen selbstermächtigt kurzerhand um.
2025 war Lùisa Support von Alanis Morissette und Simply Red.
Musik


Ein echter Songwriter: This is Lorelei im Interview

Positiver Twist: Massendefekt lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen!
Hörenswert

- Review
Typologie eines Lebens von EBOW: Was Deutschrap sein kann
Das neue Album „Typologie eines Lebens“ der Rapperin Ebow liefert alles, was Deutschrap im besten Fall sein kann. Zusätzlich versteht die Künstlerin es Rap Traditionen feministisch umzudenken.

Ballerina aus Bratislava: Adéla übernimmt die Popwelt
Provokation, große Träume und Ballett. Adéla hat alle drei Elemente perfektioniert und dreht auf ihrem Debütalbum „PRIMA“ Pirouetten durch eine Popwelt, von der sie selbst einst nicht mal zu träumen wagte.

Beartooth mit Pure Ecstasy: Persönlichstes Album trifft auf Welttournee
Beartooth haben es wieder getan: Am 28. August ist mit „Pure Ecstasy“ das neue Album der Band aus Ohio erschienen und es ist in jeder Hinsicht ein Wendepunkt.
