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oh alien drücken mit „Toothpaste“ auf die Tube
Die Burnout-Ballade des österreichischen Trios kommt mit einem wunderbar buchstäblichen Video daher.

Den letzten Rest aus der Zahnpastatube rauszupressen, ist eine der beschwerlichsten Alltagsaufgaben, an der wir doch nicht vorbeikommen. Aber wer denkt daran, wie es in diesem Moment erst der Tube gehen mag? oh alien haben genau das getan. In seinem neuen Song „Toothpaste“ nutzt das österreichische Trio aus Anselma Schneider, Rafael Henninger und Luca Weigl die fast leere Tube als Metapher für das Gefühl der Ausgebranntheit.
„Turning into toothpaste/Squeeze me till there’s nothing left to take“, heißt es da. „I drank up all the lemonade/Always on the lookout to escape“. Im dazugehörigen Video von Regisseur Clemens Niel wird die Metapher ernst genommen: Die drei Bandmitglieder tauchen als Tube, Zahn und Bürste auf, gigantische Requisiten, die auf einem verschneiten Berg nach einem Ort zum Ankommen suchen.
Dass die bewegende Akustikballade auch jenseits dessen äußerst cinematisch klingt, ist alles andere als ein Zufall. Denn oh alien haben dafür Chris Tabron als Mixer gewinnen, der schon mit Stars wie Beyoncé und Lianne La Havas gearbeitet und gleich mehrere Grammys zu Hause hat. Tabron ist nicht nur bei „Toothpaste“ dabei, sondern hat sich bereiterklärt, gleich mehrere Songs auf dem kommenden Album der Band zu mischen.
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