- Review
Orbital: „Dirty Rat“ mit Sleaford Mods
Zwei legendäre britische Duos haben sich für den wütenden Track zusammengetan. Zudem kündigen Orbital ein neues Album an.
- Orbital haben die neue Single „Dirty Rat“ geteilt.
- Darauf sind Sleaford Mods als Gäste zu hören.
- Parallel haben Orbital ein neues Album namens „Optical Delusion“ für 2023 angekündigt.
Eine Kollaboration zwischen Orbital und Sleaford Mods ist keine so große Überraschung, wenn man bedenkt, dass das britische Duo schon seit seinen Anfängen immer wieder politische Kommentare in seine Musik einbaut. Und keine Band ist aktuell wütender oder politischer als Sleaford Mods. Ursprünglich haben Orbital schlicht den Song „I don’t rate you“ der Sleaford geremixt, doch bald darauf haben sie sich für einen ganz neuen Song zusammengetan. Das Resultat ist „Dirty Rat“, bei dem Sleaford-Sänger Jason Williamson vor den Beats der Hartnoll-Brüder zu hören ist.
„Der Track ist einfach ein Großbuchstabe“, sagt Paul Hartnoll. „Ein großes, simples, lautes Statement. Es ist Punkrock, ein richtiger Aufweck-Track.“ Und sein Bruder Phil ergänzt: „Ich liebe Jasons Präsenz. Er ist einfach brillant“. Die Botschaft ist dabei denkbar einfach: „Dirty Rat“ richtet sich gegen alle Brit:innen, die die Tories unterstützt haben, nun aber über deren Politik klagen: „Ihr habt sie gewählt, also übernehmt Verantwortung für eure Handlungen“.
Das Video zu „Dirty Rat“ wurde von Regisseur Luke Losey in Leysdown-on-Sea auf der Isle Of Sheppey gedreht. Das dazugehörige Album „Optical Delusion“ erscheint am 17. Februar 2023. Es ist die erste Orbital-Platte seit „Monsters exist“ von 2018.
Musik


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