- Review
Paul K & The Weathermen: The Killer in the Rain

Die Morbidität der Doors, die rohe Wildheit von Velvet Underground, die zittrige, jederzeit zur Aggression fähige Verletzlichkeit von Neil Young und die schüttere Melodik von Dinosaur Jr: Paul K hat seinen Stil offenkundig an Vorbildern geschult, um ein Meisterwerk zu schaffen. Es ist eine dunkle, bisweilen düstere Platte, durch deren dräuende Klanggewitter winselnde Gitarrenblitze zucken, die geprägt ist von Paul Ks am Rande der Panik balancierender Stimme.
Irgendwo zwischen schwärzestem Folk und rohem Garagen-Rock hat er seine Erfüllung gefunden. Alles scheint wahr auf dieser CD, kein Ton ist falsch, keine Textzeile beschönigt. So wie diese Musik scheint das Leben selbst zu sein, und die Brücke ist geschlagen zwischen Kunst und Realität. Dieses Werk könnte für die 90er das werden, was Youngs „Tonight’s the night“ für die 70er war: ein bitterer Abgesang, nur noch Millimeter vom Abgrund entfernt – und schon am Rande des Aufstands.
Musik

- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Hörenswert

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele