Rina Jost: Der Hase auf dem Rücken eines Elefanten – Meine Reise von Moskau bis Shanghai

Eine Fahrt mit transsibirischer und transmongolischer Eisenbahn, von Moskau über Ulaanbaatar nach Shanghai, das klingt nicht unbedingt nach einer weltbewegenden Reise, die die junge Schweizer Zeichnerin Rina Jost da unternommen hat, sondern vielmehr touristisch. Zumal Jost auch nichts wirklich Spannendes passiert – hier eine nette Begegnung, dort eine eher unnette, zwischendurch tolle Landschaften. Da kann man ja gleich aus dem nächsten Mallorca-Urlaub ein Buch machen, oder? Nein: „Der Hase auf dem Rücken eines Elefanten“ besticht gerade durch seinen unspektakulären Charakter. Eine junge Frau reist da durch fremde Länder und beschreibt, was sie sieht, beiläufig, mit stillem Humor und ganz eigenem Strich.
Literatur


Barrio | Bairro 2026: Zeitgenössische lateinamerikanische Literatur in Berlin
Vom 2. bis 18. Oktober findet zum dritten Mal das lateinamerikanische Literaturfestival Barrio | Bairro statt.

Manik Sarkar stellt „Ochsenkopf“ vor
In seinem spektakulären Debüt „Ochsenkopf“ erzählt der Niederländer Manik Sarkar von einem feingeistigen Metzgersohn.

„Schöne Ruinen“ von Jess Walter
„Schöne Ruinen“ von Jess Walter ist ein Pageturner – und zugleich eine melancholische Meditation über das Älterwerden, die Liebe, die Verantwortung, die wir gegenüber unseren Mitmenschen haben.