- Literatur
Reib dich an mir
Wie positioniert man sich gegen Macker, Nazis und den Kapitalismus? „Affekt“ von Lasse Eskold Nehren ist als Lackmustest für die eigenen Überzeugungen unerlässlich.
Wie positioniert man sich gegen Macker, Nazis und den Kapitalismus? „Affekt“ von Lasse Eskold Nehren ist als Lackmustest für die eigenen Überzeugungen unerlässlich.
„Das Meer der Libellen“ von Yvonne Adhiambo Owuor spielt auf der kleinen Insel Pate vor der kenianischen Küste – und doch ist es die Größe, die diesen Roman in die Knie zwingt.
Samanta Schweblin beleuchtet mit Hackern, Voyeurismus und Vereinsamung die Schattenseiten virtueller Beziehungen – und doch ist „Hundert Augen“ keine plumpe Dystopie.
Mit Quakers macht Portishead-Beatmacher Geoff Barrow Old-School HipHop, während Aesop Rock in die Zukunft blickt. Die Alben der Woche.
Star Feminine Band spielen frischfrechen Afropop: Ein quirliges Statement für die These, dass Afrika keine Zukunft hat, wenn die Zukunft nicht weiblich ist.
Auf „Spirit World Field Guide“ tummeln sich Monster, exotische Pflanzen und wahnwitzige Erlebnisse. Im Zentrum aber stehen immer die hypnotischen, fiebrigen Wortlawinen, die Aesop Rock anscheinend aus dem Nichts zufliegen.
Für Lambchops Coveralbum hat sich Bandleader Kurt Wagner so weit wie möglich aus dem kreativen Prozess zurückgezogen.