
- Review
Tribe: Stop & Frisk
Nichts für Sanftmütige: John-Dennis Renken und sein Quintett fordern ihre Hörer*innen heraus – doch das Dranbleiben lohnt sich.

Nichts für Sanftmütige: John-Dennis Renken und sein Quintett fordern ihre Hörer*innen heraus – doch das Dranbleiben lohnt sich.

Auf dem zweiten Teil ihrer Albumtrilogie kehren Son Lux zu den reduzierten Klängen ihrer Anfänge zurück.

Die halbe Welt scheint AnnenMayKantereit zu lieben, der Rest scheint sie zu hassen. Hat „12“ den Hass verdient? Wir finden es heraus!

Girls In Airports spielen auf „DIVE“ anmutigen Geister-Jazz mit heimeliger Note. Genau der richtige Soundtrack für einen langen Winter.

Autechre sind überraschend fix zurück, die Dirty Projectors finden in 5 EPs einen neuen Sound und The War On Drugs liefern Gänsehaut. Die Alben der Woche.

„PLUS“ macht den Eindruck, als wollten sich Autechre nach den stundenlangen „NTS Sessions 1-4“ von 2018 freier und unbeschwerter bewegen.

Anstatt Musiktradition zum Gimmick zu verwässern, stellen Hooshyar Khayaym und Bamdad Afshar Pop-Stilmittel in den Dienst einer iranischen Avantgarde.

Grace und Aaron Bond mögen es roh und brachial: Ihre Songs auf „We fly free“ sind gesteuert von Riffs der klassischen und härteren Sorte.

Dirty-Projectors-Kopf David Longstreth hat seine Band mit 5 EPs neu entworfen. Im Verbund bilden sie einen dynamischen Breitbandsound.

Tau 5 mischen Free-Jazz mit Fusion und HipHop: Wer Jazz noch immer auf das Ethos handgemachter Musik reduziert, verpasst so einiges.