
Elektronika und HipHop zwischen Old School und Americana: Die Alben der Woche
Mit Quakers macht Portishead-Beatmacher Geoff Barrow Old-School HipHop, während Aesop Rock in die Zukunft blickt. Die Alben der Woche.

Mit Quakers macht Portishead-Beatmacher Geoff Barrow Old-School HipHop, während Aesop Rock in die Zukunft blickt. Die Alben der Woche.

Star Feminine Band spielen frischfrechen Afropop: Ein quirliges Statement für die These, dass Afrika keine Zukunft hat, wenn die Zukunft nicht weiblich ist.

Auf „Spirit World Field Guide“ tummeln sich Monster, exotische Pflanzen und wahnwitzige Erlebnisse. Im Zentrum aber stehen immer die hypnotischen, fiebrigen Wortlawinen, die Aesop Rock anscheinend aus dem Nichts zufliegen.

Für Lambchops Coveralbum hat sich Bandleader Kurt Wagner so weit wie möglich aus dem kreativen Prozess zurückgezogen.

So abwechslungsreich die verspulten, souligen Old-School-Beats auf „The next Wave“ sind, so einheitlich klingen sie trotzdem. Quakers sind Brüder im Geiste.

Mit ihrem hypnotisierenden Minimalismus gelten Pale Honey als Erneuerer des Alternative Rock. Doch leider fehlt „Some Time, alone“ der Elan.

Natürlich hat Kristofer Åström seinen melancholischen Folk schon längst durchdekliniert, doch „Hard Times“ ist immer noch für eine Quarantäne gut.

Zwischen sanften Balladen, Psych Rock, Funk und großen Pop-Dramen: Emma Donovan ist weit mehr als eine weitere Retro-Soul-Queen.

