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Preis der Literaturhäuser: Sasha Marianna Salzmann erhält Auszeichnung

Sasha Marianna Salzmann gewinnt Preis der Literaturhäuser
Foto: Heike Steinweg

Sasha Marianna Salzmann erhält den Preis der Literaturhäuser 2022. Sie wurde 1985 in Wolgograd geboren und wurde bekannt als Haus-Autorin des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin.

2017 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Außer sich“, der unter anderem auf der Shortlist des deutschen Buchpreises stand und mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2021 folgt ihr zweiter Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein.“ Beide Romane erschienen bei Suhrkamp.

Charakteristisch ist dabei ihre vor Erzählfreude sprudelnde Sprache. Mit Leichtigkeit spannt sie große historische Bögen. Nebenher verhandelt sie dabei noch vieldiskutierte Themen wie Identität oder Geschlechtszugehörigkeit.

In ihren Bühnenstücken ist Salzmann dadurch in der Lage, den unverwechselbaren Ton ihrer Erzählung brillant zu vermitteln und im Gespräch mit hoher Präsenz und Eloquenz Einschätzungen so zu formulieren, dass das Publikum sofort in Bann gezogen wird.

Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert und wird am 17. März in Leipzig verliehen. 

Frühere Preisträger waren Ulrike Draesner (2002), Bodo Hell (2003), Peter Kurzeck (2004), Michael Lentz (2005), Uwe Kolbe (2006), Sibylle Lewitscharoff (2007), Anselm Glück (2008), Ilija Trojanow (2009) , Thomas Kapielski (2010), Elke Erb (2011), Feridun Zaimoglu (2012), Hanns Zischler (2013), Judith Schalansky (2014), Nicolas Mahler (2015), Ulf Stolterfoht (2016), Terézia Mora (2017), Jaroslav Rudis (2018), Antje Rávik Strubel (2019), Marlene Streeruwitz (2020) und Ingo Schulze (2021).

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