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Musik

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SAUM von RO BERGMANN

Der Österreicher bewegt sich auf der Grenze zwischen Stadt, Land und alle musikalischen Extremen. Sein erstes Album erscheint im September.

Ro Bergmann steht während der Dämmerung auf einem Dach
Ro Bergmann (Foto: Kurt Bauer)

Der Saum ist in der Landschaft ein Schwellenraum, ein spannungsgeladener Grenzbereich, in dem sich alles verändern kann und nichts fest steht. In solch einem biographischen Saum lebt der österreichische Musiker und Songwriter Ro Bergmann schon sein ganzes Leben lang. In Salzburg ist er aufgewachsen, ehe es ihn immer fortzog, nach Wien, Tirol, Berlin. Aber immer kam er in die  Salzburger Lungau zurück. Diese innere Spannung prägt sein künstlerisches Schaffen, dieses Hin- und Hergerissen-Sein zwischen Stadt und Land. Dass sein Debütalbum dann auch den Titel „SAUM“ bekommen hat, ist also wenig verwunderlich. 

Musikalisch ringt sich Bergmann nicht zu einem Extrem durch, sondern schwankt poetisch zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen laut und leise. Die Vielschichtigkeit seiner Musik ergibt sich gerade aus diesem Verbleiben in der Übergangszone, immer in Richtung energiegeladener musikalischer Ausfälle losmarschierend und dann doch den sensiblen Pop niemals so ganz zurücklassend. So hat der Instinkt dieses österreichischen Künstlers eine Klangwelt geschaffen, deren Unfestgelegtheit keine Schwäche, sondern Möglichkeit ist.

 

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