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„Strictly 4 the Scythe“ von The Scythe: Horrorcore und Hyper-Trap

Strictly 4 The Scythe_Album_Denzel curry

Die Supergroup um Denzel Curry liefert HipHop zwischen Horrorcore und Hyper-Trap. „Strictly 4 the Scythe“ ist ein Muss für Southside-Rap-Fans.

Obwohl im HipHop die Egos selten klein sind, rotten sich Rapper:innen nur allzu gerne zusammen. Man denke an den Wu-Tang-Clan, den A$AP Mob oder an den letztjährigen „Megalodon Remix“ von Bonez MC mit schlappen 46 Gastauftritten. Und mit The Scythe hat die Rap-Welt nun eine neue Supergroup. Entstanden ist das Quintett um Denzel Curry nach seinem jüngsten Mixtape „King of the mischievous South“. Darauf – Stichwort Zusammenrottung – 14 Featuregäste, und mit vieren davon bildet Curry nun The Scythe.

Da wären die beiden Rapperinnen Bktherula und TiaCorine sowie A$AP Ferg und Key Nyata. Sie alle vereint die Liebe zum Südstaaten-Sound, vom Hardcore-Trap bis zu Miami-Bass-Anleihen. Und sie alle – und im Speziellen Ferg – wissen gut um ihre herausragenden Rapskills, ohne je zu gefällig für silbenzählende Snapback-HipHop-Heads zu werden. Dafür docken Songs wie „Tan“ viel zu resolut am modernen Hyper-Trap an, von den düsteren Memphis-Bangern „The Scythe“ oder „Phony Shit“ mit Southside-Rap-Legende Juicy J ganz zu schweigen. Da verzeiht man dann auch den „Go Shawty“-Klubkitsch bei „You ain’t gotta lie“.

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