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„The Love that remains“: Ein Jahr in der Stille

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(Foto: Hlynur Pálmason)

Die bevorstehende Trennung der Eltern bringt das Leben einer Familie durcheinander. Klingt langweilig? Im Gegenteil!

Eine Familie, vier Jahreszeiten und das scheinbar ganz normale Leben: Haus, drei Kinder und ein Hund. Der Mann auf See und die Frau zu Hause. Doch die Trennung der Eltern steht bevor und damit ein Wendepunkt mit vielen Veränderungen. So simpel könnte man den Inhalt von Regisseur Hlynur Pálmasons neuem Film „The Love that remains“ zusammenfassen. Aber so leicht ist es natürlich nicht, wenn es um Leben, Leid und Liebe geht. Vielmehr erschafft Pálmason teilweise surreale Bilder, die die Gefühle der Figuren und ihre Ängste und Hoffnungen besser darstellen, als es womöglich Dialoge und Dramaturgie gekonnt hätten.

„Ich finde, Kino ist gut dazu geeignet die Innenwelt von Menschen zu zeigen, indem man ihre Lebenswelt abbildet“, sagt der Regisseur über seinen Ansatz. Im Fall von seinem Film ist der Lebensraum die raue und schöne Natur seiner Heimat Island, die auf gewisse Weise die Hauptrolle in „The Love that remains“ spielt, denn die Menschen sind von dieser Umwelt geprägt, sie beeinflusst ihre Handlungen. Davon leitet sich für Pálmason auch der Titel ab: „Der Kern des Films ist, die Schönheit des Lebens wahrzunehmen und bewusst zu genießen, was man hat“. Eine besondere Ehrung wurde dem Film bei den Filmfestspielen in Cannes im vergangenen Jahr bereits zuteil: Hundedame Panda erhielt auf dem renommierten Festival den „Palm Dog Award“ als bester Film-Hund!

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