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TV-Tipp: Dystopischer Thriller aus Deutschland mit „Boy 7“

Boy 7
Bild: NDR/Hamster Film GmbH

„Memento“, „Die Bourne Identität“ oder auch Sebastian Fitzeks Bestsellerthriller „Noah“ – es ist der gleiche rote Faden, der viele Geschichten bestimmt: Person X wacht ohne Erinnerungen an Ort Y auf und will Klarheit über Situation Z. Dazu kommen potenzielle Freunde oder Feinde, die X helfen oder eine Gefahr darstellen, wobei die Guten mal die Bösen, und die Bösen dann doch die Guten sind. Nicht anders ist es bei Özgür Yildirims Thriller „Boy 7“. Teenager Sam (David Kross) kommt in einem U-Bahn-Tunnel zu sich, kann sich an nichts erinnern und muss schnell herausfinden, was passiert ist, und warum er von der Polizei gejagt wird. Ob die ebenfalls gedächtnislose Lara (Emilia Schüle) ihm wirklich dabei helfen kann, oder ob sie eine Bedrohung für ihn ist, bleibt bis kurz vor dem Showdown ungewiss …

„Boy 7“ überzeugt trotz erwartbarem Handlungslauf und schmonzettiger Liebesgeschichte – weil er ein futuristisch-totalitäres Herrschaftssystem kritisiert, das Menschen nicht mehr nur mit Waffengewalt, sondern vor allem mit Überwachung und Hightech gefügig macht. Ein Thema, das alles andere als fiktional ist. (sho)

„Boy 7“ läuft um 23.15 Uhr im NDR.

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