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TV-Tipp: Vergewaltigungsdrama „Ohne ein Wort zu sagen“

Szenenbild aus „Ohne ein Wort zu sagen“: Das Gesicht eines Mädchens mit einer Elektrode auf der Stirn wird von einer Hand mit weißen Handschuh fixiert.
(Bild: Burgos Films)

Als die Schülerin Lena von ihrem Mathelehrer vergewaltigt wird, bricht ihre Welt zusammen. Anfangs kann sie nicht über ihr Trauma sprechen.

Es ist ein denkbar schweres Thema, das sich Tereza Nvotova für ihren Spielfilm „Ohne ein Wort zu sagen“ vorgenommen. Umso beeindruckender, dass es sich dabei um das Spielfilmdebüt der slowakischen Regisseurin handelt. Der Film war in Tschechien und der Slowakei sogar einer der erfolgreichsten Filme im Jahr 2017. Zusätzlich hat er europaweit mehrere Preise gewonnen.

Darin geht es um die 17-jährige Schülerin Lena (Dominika Moravkova). Die führt eigentlich ein ganz normales Teenagerleben: Sie schwänzt gern die Schule, hat sich zum ersten Mal verliebt und hat ein harmonisches Familienleben. Ihr Mathelehrer Robo (Robert Jakab), der Schwarm der halben Klasse, gibt ihr eine Nachhilfestunde in ihrem Zimmer. Bei dieser Gelegenheit vergewaltigt er sie. Lena stürzt in eine Krise, kann aber nicht über das Erlebte sprechen. Verzweifelt versucht sie, sich das Leben zu nehmen. Ihre ratlosen Eltern weisen die Schülerin in die Psychiatrie ein, wo sie eine Elektroschock-Therapie bekommt. Sie soll dafür sorgen, dass Lena ihr Trauma vergisst. Doch obwohl es zunächst scheint, als hätte die Behandlung Erfolg, dauert es nicht lange, und die alten Ängste kommen zurück …

„Ohne ein Wort zu sagen“ läuft um 22.45 Uhr auf Arte.

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