„Vök“ von Vök: Alles, was ein Popalbum braucht
Ein cooler Hit, schöne Balladen, Streicher als Überraschung: Auf „Vök“ von Vök passt alles – und genau das ist das Problem.

Gegen hymnischen Pop ist erstmal nichts einzuwenden. Es braucht bloß hier und da einen spannenden musikalischen Bruch, eine unerwartete Zeile oder ein unkonventionelles Feature. Das Problem: Das isländische Trio bietet von alldem zu wenig an. Okay, das „Intro“ steht erst an zweiter Stelle auf der Tracklist, aber solche Formbrüche sind in digitalen Zeiten nicht mehr als ein kurzes Stirnrunzeln wert. Hat die Stirn fertig gerunzelt, sind die Ohren dran: Der Sound des Albums rangiert irgendwo zwischen H&M-Shopping-Radio und Werbesong für den neuen VW mit Allradantrieb, der – diesmal aber wirklich – besonders viel Freiheit verspricht.
Zugegeben: „Vök“ ist kein schlechtes Album. Es hat mit „Miss Confidence“ einen coolen Hit, ein paar schöne Balladen und mit dem Streicher-Outro von „Something Bad“ sogar eine kleine Überraschung. Kurz: „Vök“ hat alles, was ein Popalbum braucht – und genau das ist das Problem. Und bei Motivations-Coaching-Zeilen wie „Good things come to these who don’t wait“ („Stadium“) frage ich mich: Was ist mit all denjenigen, die es tagtäglich versuchen, aber dennoch durchs Raster fallen?
Musik


Win Win von FENNE LILY

Zurück zu den Anfängen von THE WOMBATS
Hörenswert

Zwischen Indiepop und HipHop: MASTER PEACE geht auf Tour
Zwischen Hip-Hop und Indie-Rock: Nach seinem zweiten Album bringt der britische Sänger seine Songs live auf die Bühne.

KULA SHAKER spielt im Frühjahr 2027 in Deutschland
Im Frühjahr kommt Kula Shaker nach Deutschland – und man kann die britische Band mit indischen Einflüssen live vor Ort auf der Bühne erleben.

MARIKA HACKMAN kündigt ihr neues Album False Dogs an
Marika Hackman kündigt neues Album „False Dogs“ an und bringt ihre neue Single „33“ raus, im März ist sie live in Deutschland.
