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„Wir Gespenster“ von Michael Kumpfmüller

Buchcover „Wir Gespenster“ von Michael Kumpfmüller

Wohl nur Michael Kumpfmüller kann so lakonisch, entrückt und doch melancholisch über das Leben nach dem Tod schreiben.

Eine namenlose Frau steht neben der eigenen Leiche und kann sich an nichts erinnern. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie der Geist einer kürzlich Ermordeten ist. Der tote Ex-Kommissar Andrä führt sie in die Gesellschaft der Gespenster ein und will ihr helfen, ihren Mörder zu finden. Aber will sie das überhaupt noch, als sich zwischen beiden eine zarte Romanze entspinnt?

Wohl nur Michael Kumpfmüller könnte so lakonisch, entrückt und doch melancholisch über das Leben nach dem Tod schreiben. Womöglich möchte er auf diese Weise die Existenz seiner Figuren einfangen, die schließlich ebenfalls indirekt und verflacht ist. Zugleich geht der Stil auf Kosten von Dramatik und Stringenz, sodass am Ende die Frage bleibt, was das Ganze eigentlich sollte. Fairerweise: Das ist beim Leben nicht unbedingt anders …

Mit „Wir Gespenster“ hat es Michael Kumpfmüller auf unsere Liste der besten Bücher im Oktober 2024 geschafft.

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