- Review
Yothu Yindi: One Blood
Yothu Yindi glänzen mit der geschickten Verschmelzung hymnischer Melodien mit Funkgitarren, geschmeidigem Mainstream und dezenten Didgeridoos.

Synergie ist ein Zauberwort, auch für Yothu Yindi. Auf Maffays „Begegnungen“ fand sich ihr Song „Tribal Voice“, der prompt zum Hit wurde. Und natürlich gibt es ihn auch auf der fünften YY-CD, einer verkappten „Best of“ mit neun alten Stücken, aufgemotzt von Maffays Produzenten Carlton/ Engel. Doch ausgerechnet „Tribal Voice“ ist einer der wenigen Schwachpunkte.
Der eigentlich energetische Song wirkt ausgelaugt. Ansonsten glänzen die Aborigines mit der geschickten Verschmelzung hymnischer Melodien mit Funkgitarren, geschmeidigem Mainstream und dezenten Didgeridoos; und mittendrin, oft nur halbminutenlang, führen sie vor, wie australische Folklore wirklich klingt … Bald sind sie mit Maffay auf Tour; das gibt Schub für die Charts. Wetten?
Musik


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