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Berlinale: Neunjährige mit dem Silbernen Bären für die beste Hauptrolle ausgezeichnet

Der Goldene und der Silberne Bär Berlinale 2023 Die Preisträger
(© Pablo Ocqueteau / Berlinale 2019)

Die Bären der Berlinale sind vergeben: „Sur l’Adamant“ bekam den Goldenen Bären, „Roter Himmel“ von Christian Pätzold den Silbernen Bären.

Am Samstagabend wurden in Berlin im Rahmen einer großen Gala die diesjährigen Preise der Internationalen Filmfestspiele Berlin – der Berlinale – vergeben. Die Preise der Internationalen Jury unter Vorsitz von Kristen Stewart boten mal wieder Anlässe für Überraschungen. So wurde mit der neunjährigen Sofía Otero die bislang jüngste Schauspielerin für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet. Allegemein aber wurde immer wieder die berechtigte Kritik ausgesprochen, dass das Hauptprogramm in diesem Jahr zu dünn mit international hervorragenden Filmen ausgestattet war. Folgende Filme wurden auf der Berlinale ausgezeichnet.

Goldener Bär (Bester Film)

„Sur l’Adamant“ von Nicolas Philibert {Frankreich, Japan)
Produziert von Céline Loiseau, Gilles Sacuto, Miléna Poylo

Silberner Bär (Großer Preis der Jury)

Roter Himmel Großer Preis der Jury Christian Petzold
Christian Petzold erhielt auf der Berlinale 2023 für seinen Film „Roter Himmel“ den Silbernen Bären. Foto: Foto: © Alexander Janetzko / Berlinale 2023

„Roter Himmel“ von Christian Pätzold (Deutschland)

Silberner Bär (Preis der Jury)

„Mal Viver“ („Bad River“) von João Canijo (Portugal, Frankreich)

Silberner Bär (Beste Regie)

Philippe Garrel für „Le grand Chariot“  (Frankreich, Schweiz)

Silberner Bär (Beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle)

Sofia Otero Berlinale Silberner Bär Beste Hauperolle
Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle 2023: Sofía Otero in 20.000 especies de abejas (20,000 Species of Bees) von Estibaliz Urresola Solaguren Foto: Foto: © Richard Hübner / Berlinale 2023

Sofía Otero in „20 000 Species of Bees“ von Estibaliz Urresola Solaguren (Spanien)

Silberner Bär (Beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle)

Thea Ehre in „Bis ans Ende der Nacht“ von Christoph Hochhäusler (Deutschland)

Silberner Bär (Bestes Drehbuch)

Angela Schanelec für „Music“ von Angela Schanelee (Deutschland)

Silberner Bär (Herausragende künstlerische Leistung)

Hélène Louvart für die Kamera in „Disco Boy“ von Giacomo Abbruzzese (Frankreich, Italien, Polen, Belgien)

 

Die Preise der Encounters-Jury wurden in diesem Jahr an folgende Filme vergeben.

Encounters – Bester Film

„Here“ von Bas Devos

Encounters – Beste Regie

Tatiana Huezo für „El eco“ („The Echo“)

Encounters – Spezialpreis der Jury

„Orlando, ma biographie politique“ („Orlando, My Political Biography“) von Paul B. Preciado

„Samsara“ von Lois Patiño

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