Cloud Nothings
Auf Platte können die US-Indierocker kompakt, live toben sie sich aber nach wie vor aus.

Der Trend geht zum Kurzalbum. Auch Cloud Nothings haben das erkannt und ihre neueste Scheibe „Last Building burning“ auf fast eine halbe Stunde runtergekürzt. Dabei widersetzt sich die Band eigentlich seit jeher allen Konventionen: Hervorgegangen ist sie aus dem Soloprojekt von Dylan Baldi, doch längst sind seine Mitverschwörer mehr als nur eine Begleitband. Kein Wunder – der Cloud-Nothings-Mix aus Indierock, Grunge und jeder Menge hausgemachtem Lärm ist so komplex, dass nur Vollblutmusiker ihn zuverlässig performen können. Diese rohe Energie, das kontrollierte Chaos wollten Baldi und seine Freunde für die neue Platte besonders herauskehren – der wahre Grund für ihre kompakte Länge.
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