MUSIK

Im Freien und nicht digital: das poolbar-Festival 2020

poolbar-Festival 2020
Foto: Matthias Rhomberg

Der Coronavirus hat es entschieden: Der Festivalsommer 2020 ist anders als je zuvor. Zahlreiche Veranstaltungen fallen aus oder kehren nächstes Jahr mit ähnlichem Line-up wieder. Andere kommen komplett virtuell daher. Vom Roskilde Festival bis zum Melt, vom Tomorrowland bis zum Golden Leaves Festival, eines steht fest – ein normales Festivalerlebnis ist dieses Jahr nicht drin. Doch es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel das poolbar-Festival im österreichischen Feldkirch: Es findet tatsächlich statt, noch diesen Sommer und in der realen Welt.

Zwar mussten die Veranstalter*innen auch hier umdenken, um eine sichere Erfahrung gewährleisten zu können. Große Konzerte in geschlossenen Räumen sind ebensowenig möglich wie in anderen Ländern. Aber das poolbar-Festival hat hier einen Vorteil: Seit es 1994 im ehemaligen Hallenbad im Reichenfeldpark startete, wird das Setting jedes Jahr in einem Architekturwettbewerb neu erfunden. 2020 steht nun der Außenbereich des Parks im Zentrum, der zum Hauptschauplatz des Festivals wird. „Das poolbar Festival findet dieses Jahr befreit im Freien statt“, heißt es dazu auf Instagram.


Das ganze Event findet vom 23. Juli bis zum 30. August statt. Damit auch Nichtgäste den Park nutzen können, sind Montag und Dienstag jeweils Pausentage.

Und was steht auf dem Programm? Natürlich Konzerte: Lokale und internationale Acts treten auf, als Headliner sind Lou Asril, Oehl und das Manu Delago Ensemble angekündigt. Abends wird der Park von DJs mit sanfter Tanzmusik bespielt. Doch das ist nur ein Teil des poolbar-Festivals. Auch Poetry Slams, Kabarett, ein Poolquiz und vieles mehr stehen auf dem Programm. Details findet ihr bald auf der Webseite.