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„Blue Skies“ von DEHD: Wenn nichts zu glatt läuft

Mit „Blue Skies“ zeigen DEHD, wie man auch nach dem großen Durchbruch ein herausragendes Album veröffentlicht.

Bandfoto DEHD
Foto: alexa Viscious

Willkommen zu unserer beliebten Serie „Bands, die den Indiepop retten“, Folge 3572: DEHD und ihr neues Album „Blue Skies“. Ganz eigentlich wurde das Trio aus Chicago an dieser Stelle schon vor zwei Jahren mit Folge 1991 gewürdigt, denn damals ist mit „Flower of Devotion“ das zweite Album erschienen, das – zumindest in den USA – den großen Durchbruch gebracht hat. DEHD mit „Blue Skies“ tauchen erneut in unserer Rubrik auf, weil sie eben nicht den Fehler gemacht haben, mit üppigerem Budget ihren charmant rumpeligen Sound zu glätten und zu polieren.

Okay, sie haben Craig Silvey (The National, Arcade Fire) für den Mix und Heba Kadry (Slowdive, Björk) fürs Mastering engagiert, doch geschrieben und produziert haben sie die 13 neuen Stücke von „Blue Skies“ höchstselbst. So singen sich Emily Kempf und Gitarrist Jason Balla durch wundersam eingängige und energetische Songs, die vom Postpunk kommen, aber eben auch Referenzen wie den Wavepop der 80er, Indierock aus den 90ern und Roy Orbison einbeziehen. Wir freuen uns schon, DEHD in Folge 5112 unserer Serie wiederzusehen.

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