Elias Hirschl erhält den Düsseldorfer Literaturpreis 2026
Gerade ist sein spektakulärer Roman „Schleifen“ erschienen, nun erhält Elias Hirsch den mit 20 000 Euro dotierten Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf für sein literarisches Gesamtwerk.
Elias Hirschl erhält den Düsseldorfer Literaturpreis 2026 für sein literarisches Gesamtwerk. Der Preis wird von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Bisher wurden 24 Autorinnen und Autoren damit ausgezeichnet, u.a. Christoph Peters, Ursula Krechel, Marion Poschmann, Norbert Gstrein und Emine Sevgi Özdamar. Doe Preisverleihung findet am 14. Oktober 2026 im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf statt.
Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannwettbewerb. zuletzt sind die Romane „Salonfähig“ (2021), „Content“ (2024) und „Schleifen“ (2026) bei Zsolnay erschienen. Elias Hirschl lebt in Wien.
Emily Grunert begründet die Entscheidung der Jury:
„Mit ,Schleifen’ legt Elias Hirschl einen ebenso überdrehten wie originellen Ideenroman um die fanatische Linguistin Franziska Denk und eine von ihr gegründete, sektenartige Sprachguerilla vor. Schon auf den ersten Seiten entfaltet sich ein wahres Wunderwerk der Verwirrkunst: voller raffinierter Sprachspielereien, gedanklicher Umwege und erzählerischer Tricks, die Aufmerksamkeit verlangen, gerade dadurch aber ihren besonderen Reiz entfalten. Elias Hirschl weiß, Sprachwissenschaft, Mathematik und Körper auf überraschend genussvolle Weise miteinander zu verknüpfen. Dabei entwickelt der Roman einen Sog, der die Lektüre zu einem mitunter rauschhaften Erlebnis macht. ,Schleifen’ irritiert, begeistert und unterhält gleichermaßen und hat gerade deshalb das Potential, das Zeitgefühl seiner Leserschaft außer Kraft zu setzen.“
Lesen Sie hier unsere Besprechungen zu „Schleifen“, „Content“ und „Salonfähig“.