
- Review
Menzel Mutzke: Spring
Moop-Mama-Trompeter Menzel Mutzke legt mit „Spring“ ein so lupenreines Jazzalbum vor, dass man sich fragt: Macht ihm die Partymucke überhaupt Spaß?

Moop-Mama-Trompeter Menzel Mutzke legt mit „Spring“ ein so lupenreines Jazzalbum vor, dass man sich fragt: Macht ihm die Partymucke überhaupt Spaß?

Maceo Parker greift auf „Soul Food“ tief ins Gewürzregal und präsentiert beliebte Klassiker mit neuer Rezeptur – ein Selbstgänger.

Jazz, Flamenco plus Saxofon – was nach einer verkopften Kombi klingt, erobert dank Antonio Lizanas Songwriter-Händchen gerade die Welt.

Luca Sestak ist ein Phänomen – dabei hätten wir den 25-Jährigen beinahe an die Maschinenbauer verloren.

GoGo Penguin bewegen sich entlang der Grenze von Jazz und Neoklassik in kleinen Schritten voran – Wiederholung und Variation werden hier groß geschrieben.
Auf dem Album „Souvenirs“ von Dennis van Aarssen gibt es neu interpretierten Jazz und eine Hommage an die große Crooner Ära. Wir verlosen die Platte.


Die Kompositionen von Misha Mullov-Abbado stecken voller Überraschungen, abwechselnd lebhaft und melancholisch. Ihre funkensprühende Freude ist ansteckend.

Ausufernde, langsam glühende Jams, über die Kahil El’Zabar seine Spoken-Word-Predigten hält: Empfindsames Teamplay und erhabene Gelassenheit.

„Swallow Tales“ ist John Scofields lang geplante Verneigung vor Steve Swallow: zwar nicht überraschend, aber herrlich Old School und sehr, sehr lässig.

Gary Bartz steht weiterhin für großartigen Soul-Jazz und Fusion: funky und anspruchsvoll zugleich, smooth wie ein Pop-Tune.

Der Überbau von „Propaganda“ fällt reichlich kopflastig aus, doch die Musik des Eleketro-Experimentalisten Aārp wirkt ganz unmittelbar.
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Neue EPDie deutsche Indie-Pop-Künstlerin Nina Caroline droppt mit „Outsider“ eine Debüt-EP, die so international klingt, dass man kaum glauben möchte, dass sie aus Frankfurt stammt.
