„Inventur der Erinnerungen“ von Ekaterina Feuereisen
Der Debütroman „Inventur der Erinnerungen“ von Ekaterina Feuereisen macht keinen Spaß und ist anstrengend – aber genau das ist gewollt.

Nur drei Tage dauert es, um der Ich-Erzählerin den Boden unter den Füßen wegzureißen. Nach außen hat sie alles, was sie will, eine stabile Beziehung zu Elif, eine Wohnung, eine Katze. Aber ein Anruf ihrer Mutter genügt, um alles aus dem Gleichgewicht zu bringen – die alkoholkranke Mutter, die ihre Kindheit zur Hölle gemacht hat. Und obwohl sie so gern darüber sprechen würde, kann sie es nicht.
Ekaterina Feuereisen will in ihrem Debütroman keine Erklärungen oder Lösungsvorschläge für psychische Krankheiten bieten, sondern nimmt uns mit in die Psyche ihrer Hauptfigur, die immer stärker zwischen glücklichen und schmerzhaften Erinnerungen gespannt wird. Das macht keinen Spaß und ist anstrengend – aber genau das ist gewollt.
Hat es Ekaterina Feuereisen mit „Inventur der Erinnerungen“ auf unsere Liste der besten Bücher im Januar 2026 geschafft?
Literatur


Martin Suter: Neuer Roman im Oktober, Tour im November
Mit Ein und Alles veröffentlicht Martin Suter am 21. Oktober einen Thriller über eine Liebe, die stärker ist als das Schicksal.

Die Wiedereinführung der Sanduhr

Madeline Cash kommt nach Deutschland
Die New Yorker Autorin Madeline Cash stellt ihren Bestseller Verlorene Schäfchen in Hannover, Berlin und Hamburg vor.
