Katzengeschrei, Ukraine-Hilfe und politische Parodien: The Kiffness ist unberechenbar
David Scott alias The Kiffness ist ein Indiepop-Grenzgänger. Nun kommt der politisch engagierter Südafrikaner nach Deutschland. Hier mehr zu den Konzerten.

Hinter dem Bandnamen, der unweigerlich an sogenannte Kiffer-Kultfilme wie etwa „Your Highness“ erinnert, steckt zum Glück bloß der lässige Multiinstrumentalist David Scott. „Kiff“ ist in seiner Heimat Südafrika Surferslang und bedeutet so etwas wie „cool“ – und das ist Scott zweifelsohne: Durch seine YouTube-Videos, in denen er Katzensounds in grandiose Popsongs verwandelt, wurde der 35-Jährige weltberühmt.
Doch abseits solcher kauzigen Ideen ist Scott ein integrer und politisch engagierter Popmusiker. Mit seiner Neuauflage des ukrainischen Folkloresongs „Oy u Luzi chervona Kalyna“ hat der Südafrikaner kürzlich Geld für humanitäre Hilfe in der Ukraine gesammelt und nebenbei noch eine Parodie auf die Nationalhymne und gegen die Politikerin Nkosazana Dlamini-Zuma veröffentlicht, die ebenfalls zu ordentlich Spendeneinnahmen geführt hat.
Musik


Beartooth mit Pure Ecstasy: Persönlichstes Album trifft auf Welttournee

Stranger Things Live: Komponisten performen den Soundtrack in Berlin
Hörenswert

Western-Brüder aus der Schweiz: Hermanos Gutiérrez gehen auf Tour!
Das sechste Album der Schweizer Hermanos ist deutlich kosmischer als seine Western-Vorgänger. Im November kommen die beiden nach Deutschland.

Sofie Royer rechnet im Musikvideo zu Actress mit Hollywood ab
Am Freitag bringt Sofie Royer ihr inzwischen viertes Studioalbum heraus. Vorher prangert die gelernte Violinistin mit ihrer neuen Single den Umgang mit Schauspielerinnen in Hollywood an.

PAULA HARTMANN geht 2027 auf Tour: Das traurigste Mädchen der Welt
Paula Hartmann kündigt mit „zwei Punkte“ ihr neues Album „Das traurigste Mädchen der Welt“ an. Ein Song, der einen Hoffnung, selbst an den ganz dunklen Tagen schöpfen lässt.
