- Review
Los Angeles Guitar Quartet: LAGQ

Weltmusik auf klassischer Gitarre: afrikanische Harmonien, Klezmer-Tanzweisen und Chick Coreas „Spain“, Stücke japanischer und indonesischer Musiker – und dazwischen eigene Kompositionen, welche die musikalische Vielfalt jenseits des westlichen Kulturkreises aufgesogen haben. Oft wurden die Instrumente absonderlich hergerichtet, um bestimmte Klangeffekte hervorzurufen, aber was man hört, sind und bleiben Konzertgitarren, nur selten ergänzt um behutsame Perkussion und diskrete Holzbläser. Das Ergebnis ist eine spannende, von Neugier getriebene und mit offenen Augen vollzogene Auseinandersetzung mit der musikalischen Fremde. Dabei geht dem Album touristisches Fernweh gänzlich ab. Das LAGQ wollte keine Folklore verfertigen, sondern Dynamik – und wurde eben weltweit fündig. (rr)
Musik


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