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Miles Davis: Seven Steps

the best of seven steps

Auch wenn sich Abdullah Ibrahim noch so mühen mag, ihm den Rang abzulaufen: Miles Dewey Davis III war und bleibt der wohl übellaunigste und arroganteste Grantler der Jazzgeschichte. Das gilt selbst für kreative Phasen wie jene von 1963 bis 1964, deren Output Columbia jetzt auf sieben CDs noch einmal kompiliert. Nie war Miles Davis rundum zufrieden, immer suchte er nach der idealen Band – und immer, wenn es musikalisch kaum noch besser werden konnte, gab es zwischenmenschliche Probleme. Welche Wertschätzung der geniale Egozentriker selbst jenen handverlesenen Musikern entgegenbrachte, die er neben sich auf der Bühne duldete, offenbart seine Autogriografie. Über Drummer Tony Williams und Bassmann Ron Carter schreibt er: „Those little motherfuckers blew my fucking mind!“

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