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Miles Davis: The very best of 1985–1991

Miles very best

In den Monaten vor seinem Tod hatte Miles Davis seine kreativen Fühler in viele Richtungen ausgestreckt. Mit Michel Legrand gelang ihm der eigenwillig schöne Soundtrack zu „Dingo“, er coverte Cyndi Laupers Popballade „Time after Time“, betätigte sich als Autor und verschwand, wann immer es ging, mit Marcus Miller im Studio, um jene späten sphärischen Melodiefetzen ins gestopfte Horn zu blasen, die dem rast- und kompromisslosen Mann einmalig machten im Jazzolymp. Welch kreativer Geist am 28. September 1991 in Santa Monica für immer die Augen schloss, macht diese logisch und dicht zusammengestellte Auswahl schmerzhaft deutlich.

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