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Literatur


Blick ins Buch
„In der Vorstadt, wo sich die Augusttage lang und zäh anfühlen wie die Kaugummifetzen, die Yara sich manchmal hinters Ohr geklebt hat, um sie später weiterzukauen, in der Vorstadt, wo es in manchen Sommern so heiß wurde, dass der Asphalt auf dem Hof schmolz und die Unterführung so nach Pisse stank, dass wir nur mit angehaltenem Atem wieder raus auf die Straße kamen.“

Louise K. BöhmKaskaden



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Berliner Zimmer – Literatur aus der Hauptstadt

Judith Gridl und Klaus Rathje sprechen in ihrem Podcast mit Autor:innen übers Schreiben.

„Dies ist eine große Ballade von der zerbrochenen Liebe. Traurig, aber mit einer schönen Melodie!“ So beschreibt Sven Regener den Roman „Karacho“ von Susanne Schirdewahn. Die Berliner Künstlerin und Autorin verarbeitet in ihrem Buch furios eine Scheidung in den Vierzigern und den Spagat zwischen getrennt Eltern sein und neu ins Leben starten. Susanne Schirdewahn gelingt es ganz fantastisch, diesen Bruch in der Biographie äußerst temporeich einzufangen. Im „Berliner Zimmer“-Podcast erzählt sie von ihrem Leben zwischen Leinwand und Tastatur, von Liebeskummer und wie man sich am besten „entliebt“. Und natürlich darf auch diesmal das Lügenspiel nicht fehlen.

Hier geht’s zu allen Folgen vom „Berliner Zimmer“-Podcast.

Buchwissen

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