
Bald als Film: „Herkunft“ – eine Reise in die Vergangenheit
Der Roman „Herkunft“ von Saša Stanišić kommt auf die Kinoleinwand. Der Dreh startete im April und schon 2027 soll der Film fertig sein.

Der Roman „Herkunft“ von Saša Stanišić kommt auf die Kinoleinwand. Der Dreh startete im April und schon 2027 soll der Film fertig sein.

Die Drama-Serie wurde nach Tagebucheinträgen und Briefen der jüdischen Studentin Etty Hillesum geschrieben und in der Gegenwart umgesetzt. Etty Hillesum ist in den 1940ern deportiert und 1943 von den Nationalsozialisten in Auschwitz ermordet worden.

Der Film „Die bleierne Zeit“ von Margarethe von Trotta ist ein Pulsmesser der deutschen 70er-Jahre-Gesellschaft und des RAF-Terrors. Bei Arte und in der Mediathek.

Trotz des Titels geht es in „Vivaldi und ich“ weniger um das Leben des Komponisten – sondern um ein feministisches Statement.

David Lowerys düstere Fabel über einen Popstar und ihre Kostümdesignerin ist exzessiv und sperrig – reißt aber dank Anne Hathaway auf jeden Fall mit.

Pedro Almodóvars Melodram erzählt von einem Mutter-Tochter-Konflikt: Beide haben denselben Mann zum Lover. Bei Arte und in der Mediathek.

„The big Lebowski“ von den Coen-Brüdern ist das, was man einen Kultfilm nennt: Saulistig und irre einfallsreich. Bei Arte und in der Mediathek.

Das Coming-of-Age-Drama „Close“ zeigt eine Jungsfreundschaft, die an der Gesellschaft zerschellt. Bei Arte und in der Mediathek.

Eine Beschäftigung mit den arabischen Aufständen im Palästina der 30er war überfällig – leider verliert sich „Palästina 36“ zum Ende in Klischees.

László Nemes’ Historiendrama könnte bewegend sein, doch verliert sich in Details und erstarrt zuletzt in Bedeutungslosigkeit.