
- Review


Wer Ellington in einem Atemzug mit Zappa und Hendrix als stilprägende Einflüsse aus Jungendzeiten nennt, darf nicht unbedingt erwarten, dass das schlüssig hörbar wird.

Vom Dissen hält Will, der Star aus ”Men in black”, wenig, stattdessen wird auf schmusig gemacht.

Eine Band, die Landschaften malt mit Akustikgitarren und sich so bedächtig bewegt, dass man der Musik zusehen kann beim Wachsen.

Reunions ehemaliger Supergroups sind meist Synonyme für Stillstand oder uncoole Anbiederei. Dieses Album steht für ersteres – obgleich Yes fast original reinkarnierte.

Wie leben in einer Zeit, die einen ungeheuren Überfluss an kultureller Information bietet? Aufs Bewährte zurückgreifen, entschied Yo-Yoma.

Yothu Yindi glänzen mit der geschickten Verschmelzung hymnischer Melodien mit Funkgitarren, geschmeidigem Mainstream und dezenten Didgeridoos.

Sie haben einst Genregrenzen eingerissen. Jetzt kehrt das Nu-Jazz-Kollektiv nach zwölf Jahren Plattenpause zurück.

Party garantiert: Mit Rap, Rock und Reaggae mischt das St.-Pauli-Kollektiv die Hallen auf.

Das Debütalbum der kalifornischen Songwriterin Sasami ist das Beste, was dem Indierock in den letzten Monaten passiert ist.