
Shalosh: Broken Balance
Ist das eigentlich noch Jazz? Irgendwie ja, irgendwie nein, aber gerade deswegen gehören Shalosh mit zu den vielseitigsten Vertretern des Genres.

Ist das eigentlich noch Jazz? Irgendwie ja, irgendwie nein, aber gerade deswegen gehören Shalosh mit zu den vielseitigsten Vertretern des Genres.

Als Orchestermusikerin ist Nesrine Belmokh längst in der obersten Liga angekommen. „Nesrine“ ist ihr erstes Album mit eigenem Material.

„My Echo“ ist Laura Veirs’ Scheidungsalbum, und es macht die Verunsicherung eines aus den Fugen geratenden Lebens spürbar.

„Love is the King“ ist sanfter und zugänglicher als die letzten Soloalbum des Wilco-Bandleaders Jeff Tweedy – schönste elektrische Melancholie.

Das neue Actress-Album taugt kaum zum rhythmischen Umherzucken. Umso besser passt es ins zwangsweise erstarrte und doch instabile 2020.

John Darnielle ist schon seit Langem mit den Gefahren der Außenwelt vertraut. Auch mit „Getting into Knives“ sind seine Mountain Goats die besten Begleiter für die Pandemie.

Jeff Tweedy von Wilco, The Mountain Goats, Actress und die Portlander Musikerin Laura Veirs: Diese Alben spenden Kraft für den Herbst.

Lionel Loueke spielt seit über 15 Jahren in der Band von Herbie Hancock. Mit „HH“ verneigt sich der Gitarrist vor seinem Mentor.

Tom Petty ist bekannt für seine Rockstücke – „Wildflowers & all the Rest“ beweist jedoch erneut, dass er für großartige Songs keine Band braucht.

Für ihr Debüt „Trust in the You of now“ haben sich Jule Heidmann und Paula Stenger von Romie zurückgezogen – und schon ganz zu sich gefunden.