
- Review
Helgen: Die Bredouille
Auf ihrem zweiten Album „Die Bredouille“ singen Helgen von der Liebe, dem Tod und der Umweltkatastrophe – und klingen dabei so unverkennbar wie immer.

Auf ihrem zweiten Album „Die Bredouille“ singen Helgen von der Liebe, dem Tod und der Umweltkatastrophe – und klingen dabei so unverkennbar wie immer.

Helgen singen vom Scheitern, The Psychedelic Furs gelingt das Comeback und Daniel Blumberg kommt endlich in seinem eigenen Sound an. Die Alben der Woche.

Über wie viele Ecken Charley Crockett mit Davy Crockett verwandt ist, weiß er vielleicht selbst nicht so genau, aber: Tradition verpflichtet.

So geht Punk: Bei The Pretenders geht es wieder zur Sache. Man hätte es Chrissie Hynde kaum übelgenommen, wenn sie hörbar auf den Studioboden gerotzt hätte.

Ein Album wie „NO“ würde Newcomer*innen das Adjektiv „vielversprechend“ einbringen, für Boris ist es ein Highlight unter vielen – aber eben: ein Highlight.

Der vierte Langspieler von Bing & Ruth lotet die Möglichkeit der Farsifa-Orgel aus, die vor ihnen schon Steve Reich zum Einsatz gebracht hat.

Otis Sandsjö und Petter Eldh nennen ihre Musik „Mauerpark Liquid Jazz“. Dabei ist ihr Jazz viel zu komplex, um zwischen Kiffern und Skatern zu spielen.

Historisch wie noch nie: Der Nachfahr der Outlaw-Legende Davy Crockett, die Punk-Pioniere The Pretenders und die Metal-Szenegröße Boris. Die Alben der Woche.

So tanzbar und teilweise ohrwurmtauglich The Aces auf „Under my Influence“ sein mögen – ihr Songwriting-Muster ist schnell erkannt und bald erschöpft.

Keiner der zwölf neuen Songs reicht an die Übersingle „You’re so cool“ heran. Dafür legt Jonathan Bree seine bisher beste Albumleistung vor