Tangerine Dream: Melrose
Der Sound der Berliner ist keinen Deut persönlicher geworden. Hier machen Computer die Musik, rhythmisch fließend, leicht und melodiös, aber ohne jede Tiefe.

Nach Jahren neutral-anonymer Grafik-Covers werden wir nun der Musiker ansichtig: auf Fahrrädern in der Wüste, nachdenklich in die Ferne starrend. Allein: der Sound der Berliner ist keinen Deut persönlicher geworden. Hier machen Computer die Musik, rhythmisch fließend, leicht und melodiös, aber ohne jede Tiefe.
So klang TD schon vor einem halben Jahrzehnt. Mit Jerome Froese, dem Sproß des Gruppen-Masterminds Edgar, kam ein neues Bandmitglied hinzu, doch die Chance auf Erneuerung blieb ungenutzt. Kunst-Musik für Werbefilme. Ein Fließbandprodukt.
Musik

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Hörenswert

Dad Harmony: Schwedische A-cappella-Väter auf Tour
Es begann auf einem Junggesellenabschied, heute haben Dad Harmony Fans auf der ganzen Welt. Jetzt kommen die Schweden nach Deutschland.

Fast am Altar: Blondshells Fur Elise
Manchmal ist die schönste Metapher eine, die eigentlich gar nicht passt. Mit „Fur Elise“ veröffentlicht Blondshell alias Sabrina Teitelbaum einen Song, der klingt wie die vorletzte Szene eines Coming-of-Age-Films.

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