The Dark von CHELSEA WOLFE: Vielfalt der Schatten
Chelsea Wolfe überzeugt mit ihrem mittlerweile neunten Studioalbum „The Dark“ und lotet gekonnt die Nuancen ihrer eigenen Dunkelheit aus.

Chelsea Wolfes Mix aus Gothic-Rock, Doom-Metal und Folk hat noch nie in eine Schublade gepasst. Vielmehr offenbart jede neue Veröffentlichung eine andere Facette der US-amerikanischen Künstlerin. Auf ihrem neunten Album „The Dark“ zeigt sie sich nun von einer sehr ruhigen und reflektierten Seite. Ihre Songs loten die Erfahrung des Verlusts aus – mal verzweifelt im Opener „Cold“, mal wütend im gitarrenlastigen „Seethe“, dann wieder erhaben im Titeltrack. „I need to know who I am without you“, heißt es in „Cold“, ein Song trägt den Titel „Death is not the end“.
Die Botschaft: Diejenigen, die wir verloren haben, bleiben bei uns. Sichtbar wird dieses Motiv im Video zu „Cold“, in dem Wolfe in „The Conjuring“-Manier eine Séance abhält. Obwohl das leicht ins Pathetische abdriften könnte, wirkt ihre Reise durch die Düsternis zu keinem Zeitpunkt unreif oder unglaubwürdig. „The Dark“ bietet ein in sich stimmiges, geradezu geerdetes Gesamtbild. Das wirkliche Alleinstellungsmerkmal bleibt jedoch Wolfes markante Stimme. So ausdrucksstark und eindringlich hat man die Dunkelheit selten gehört.
Musik


Stereo MC’s auf Celebrating 35 Years Of "Connected" Tour 2027

Warum reden gerade alle über Tinashe?
Hörenswert

Brimheim wagt sich auf My Collection an Klavier und Kammerpop
Die färöisch-dänische Künstlerin Brimheim schlägt ein neues Kapitel auf. Im Video von Stine Emil verwandelt sich „My Collection“ in einen hypnotischen Kurzfilm.

Fuffifufzich kündigt neues Album an: New Era Same Error
Neuanfang, gleiche Muster: Fuffifufzich besingt auf „New Era“ den Rausch des Verliebtseins und kündigt ihr drittes Album für März an.

Chloe Slater - Riot Youth
Zwischen Weltuntergang, Nostalgie und Sarkasmus: Chloe Slater veröffentlicht ihr Debütalbum „Riot Youth“ und spricht darauf der Generation Z aus der Seele.