Tom Petty: „Wildflowers & all the Rest“
Es ist das zweite Solo-Studioalbum des amerikanischen Musikers Tom Petty.

Tom Petty? Klar, „Free fallin’“, „Learning to fly“, Hits zum Mitgrölen, wie gemacht fürs Autofahren. Womit Petty selbst kein Problem hatte: unfertige Album-Mixe soll der 2017 verstorbene Rocksänger regelmäßig auf kalifornischen Highways auf ihre Straßen-Tauglichkeit getestet haben.
„Wildflowers“ hat dann 1994 bewiesen, was Fans schon lange geahnt hatten: dass dieser Sonnyboy mit den strähnigen Haaren auch dunkle Seiten hatte und dass er keine gut geölte Rock’n’Roll-Band um sich brauchte, um großartige Songs zu schreiben. Ein Stück wie der sensibel zweifelnde Akustikblues „Don’t fade on me“ konnte so eigentlich nur mit Rick Rubin entstehen.
Monatelang haben Petty und der Über-Produzent an den 15 Songs gearbeitet, die nun mit Bonus Tracks erstmals zu dem Doppel-Album heranwachsen, das der Sänger ursprünglich geplant hatte. Die Ultra-Deluxe-Edition liefert noch eine Halskette mit; interessanter ist Unveröffentlichtes wie „Somewhere under Heaven“ (die klingelnden Gitarren!). Die Home Recordings auf CD drei sind nichts für Casual Fans – oder doch? Wie Petty ganz alleine am Piano „Wake up Time“ ächzt – ganz großer Pop.
Musik


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