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Bjarne Mädel ist „Geliefert“

Geliefert
(Bild: Arte/© BR/TV60Film/Juergen Olczyk)

Gar nicht so lustig: In diesem Drama spielt Bjarne Mädel einen Paketboten, der immer mehr Geldsorgen bekommt. Unser Filmtipp

Volker (Bjarne Mädel) ist zu gut für diese Welt. Als Paketbote würde der alleinerziehende Vater ohnehin nicht genug verdienen, um sich und seinen Sohn Benny (Nick Julius Schuck) zu ernähren. Aber durch seine Hilfsbereitschaft und Geduld braucht er bei seinem Job oft auch noch deutlich länger als seine Kollegen. Trotzdem hält Volker den Kopf hoch, wobei ihm sein ehrenamtlicher Job als Fußballtrainer hilft.

Als Benny Geld für eine Klassenfahrt braucht, will Volker ihm diesen Traum ermöglichen. Als Gegenleistung verlangt er nur, dass sein Sohn, der Gefahr läuft, sitzenzubleiben, sich ein bisschen mehr anstrengt. Um das zusätzliche Geld zusammenzukratzen, nimmt Volker sogar einen illegalen Zweitjob an. Aber es ist wie verhext: Eine lange Pechsträhne sorgt dafür, dass das Geld immer knapper wird. Benny will lieber wieder zu seiner Mutter ziehen, was Volker wiederum gar nicht gefällt. Er lässt sich zum Stehlen hinreißen und muss zusehen, wie sein Leben immer weiter aus den Fugen gerät …

Obwohl Bjarne Mädel bis heute vor allem mit Komödien assoziiert wird, ist der Schauspieler schon lange für sein sensibles Spiel berühmt, das auch Außenseiter und Querköpfe sympathisch macht. Bei „Geliefert“ gibt es nur noch wenig zu lachen. Der Film von Jan Fehse will echte Probleme sichtbar machen, die Menschen am Rand der Gesellschaft erleben.

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