- Review
Clock Opera: Carousel
Clock Opera warten auf „Carousel“ mit einzigartigen Arrangements auf, überzeugen aber vor allem durch ihre Vokal- und Instrumentalanteile.
Nach ihrem Durchbruch mit dem euphorischen Debütalbum „Ways to Forget“ erweiterten Clock Opera mit dem Nachfolger „Venn“ ihr musikalisches Feld und implementierten auch düsterere Themen. Mit „Carousel“ folgt nun ein Album, auf dem sie beide Felder vereinen und einerseits die Sorgen werdender Eltern, aber auch die damit zusammenhängenden Gefühle wie Freude und Glück thematisieren. Dabei können beim Sound einiger Songs durchaus Parallelen zu den vorherigen Platten gezogen werden.
Auf „Carousel“ verweben Clock Opera disparate Gefühlswelten
Die beiden Gefühlswelten, die Thema des Albums sind, werden in verschiedenen Songs vor allem auch durch die Wechsel zwischen aufregenden und ruhigeren Beats sehr gut verdeutlicht. In dem Zusammenhang zeichnen sich mehrere Songs besonders durch das unkonventionelles Mischverhältnis aus: Die Drums stehen häufig weit vorne und drängen dadurch andere Teile des Arrangements stellenweise in den Hintergrund. So sorgt dieser Effekt dafür, dass die Platte eine gewisse Einzigartigkeit aufweist, was jedoch nicht wirklich nötig gewesen wäre, da sie vor allem durch ihre Vokal- und Instrumentalanteile zu überzeugen weiß. chd
Carousel ist gerade via League of Imaginary Nations erschienen
Musik

- Interview

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