„Kaskaden“ von Louise K. Böhm
Warum nur gelingt es Louise K. Böhm mit „Kaskaden“ nicht, zu den anvisierten Gender-, Class- und Traumaverarbeitungsfragen durchzudringen?
Warum nur gelingt es Louise K. Böhm mit „Kaskaden“ nicht, zu den anvisierten Gender-, Class- und Traumaverarbeitungsfragen durchzudringen?
Schafe, Whisky, hargesottene Hühnen … Der Roman „Der Ozean so weit und wild“ von Malachy Tallack scheut viele erwartbare Bilder nicht, traut sich aber auch die Frage: Was, wenn Schotten Gefühle hätten?
Mit „Konstellationen“ legt Elisa Faison das Porträt einer Generation vor, die gegen erlernte Verklemmtheit ankämpft.
Mit „Pulver“ erzählt Johann Reißer von einem skrupellosem Turbokapitalisten, der einer der mächtigsten Männer des Kaiserreichs gewesen ist.
In „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ erzählt Nefeli Kavouras mit unverstellter, gradliniger Sprache von einer Mutter-Tochter-Beziehung – und vom Sterben.
Gleich die erste Seite zeigt: In „Sperrgut“ von Sophia Merwald ist Zärtlichkeit radikal, Renitenz kindlich und die Freiheit ein zum Schneiden dickes Gut.
In „2033“ schildert Bijan Moini ein Deutschland, das noch 100 Jahre nach Hitlers Machtergreifung im Faschismus versinkt.