Honne: Love me / Love me not
Gelingt es Honne auch mit ihrem zweiten Album „Love me / Love me not“, wildfremde Menschen zum Sex zu animieren?
Der Elektrosoul von Honne animiere wildfremde Menschen zum Sex, heißt es. Zumindest war davon vor zwei Jahren die Rede, als die beiden Londoner mit ihrem Debütalbum „Warm on a cold Night“ an den Start gingen. „Och, das ist ja nicht gerade die unattraktivste Art, seine Zeit totzuschlagen“, lacht Sänger Andy Clutterbuck, wenn man ihn auf die stimulierende Wirkung seiner Musik anspricht. „Trotzdem glaube ich, dass sich schon durch unser neues Album der Fokus verschieben wird, da die Texte auf ,Love me / Love me not’ doch ein bisschen ernsthafter sind und tiefer gehen.“ Statt unverfänglicher Abenteuer thematisieren sie die ganz großen romantischen Gefühle und Beziehungsdramen – was bei anderen Künstlern kitschig und abgedroschen rüberkommen würde, bei Honne aber von der Produktion und der Tatsache angefangen wird, dass ihre Kompositionen häufig auf Jazzharmonien basieren. Honne orientieren sich für ihren Elektrosoul auf „Love me / Love me not“ stärker am HipHop, sie wagen mehr Experimente und Brüche – und bleiben dennoch unwiderstehlich eingängig.
Ein ausführliches Interview mit Honne zu „Love me / Love me not“ kann man auf uMagazine.de lesen.
LIVE
3. 11. Hamburg
5. 11. Berlin
13. 11. München
17. 11. Köln
Musik

- Review

Typologie eines Lebens von EBOW: Was Deutschrap sein kann

Beartooth mit Pure Ecstasy: Persönlichstes Album trifft auf Welttournee
Hörenswert

Stranger Things Live: Komponisten performen den Soundtrack in Berlin
Die „Stranger-Things"-Koponisten Kyle Dixon und Michael Stein performen den Soundtrack der Netflix-Serie live in Berlin.

Western-Brüder aus der Schweiz: Hermanos Gutiérrez gehen auf Tour!
Das sechste Album der Schweizer Hermanos ist deutlich kosmischer als seine Western-Vorgänger. Im November kommen die beiden nach Deutschland.

Sofie Royer rechnet im Musikvideo zu Actress mit Hollywood ab
Am Freitag bringt Sofie Royer ihr inzwischen viertes Studioalbum heraus. Vorher prangert die gelernte Violinistin mit ihrer neuen Single den Umgang mit Schauspielerinnen in Hollywood an.
