Katatonia: City Burials
Auf „City Burials“ wildern Katatonia erfrischend unerschrocken im hymnischen Heavy der Achtziger.
Also doch nur eine Pause. Noch vor zwei Jahren schien es, als seien Katatonia nach mehr als einem Vierteljahrhundert tatsächlich Geschichte, doch nun sind die Stockholmer Melancholiemetaller zurück. Die Kindheitsfreunde Jonas Renkse und Anders Nyström proben als kreatives Dreamteam wie immer die große Geste, doch diesmal wildern Katatonia zudem erfrischend unerschrocken im hymnischen Heavy der Achtziger. Retro ist auch die musikalische Anspruchshaltung zum elften Langspieler: „Die Leute unserer Generation warten immer noch auf große Alben – ihre Aufmerksamkeitsspanne ist noch groß genug.“ Herausragende Einzelsongs wie „Heart set to divide“ oder „The Winter of our Passing“ dürfen aber sicher trotzdem in Dauerschleife laufen. es
Musik


Bonobo im Interview: Raus aus dem Hamsterrad

Ein echter Songwriter: This is Lorelei im Interview
Hörenswert

Positiver Twist: Massendefekt lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen!
Die Punkrockband Massendefekt lässt sich ihren Optimismus trotz herausfordernder Gesamtsituation nicht nehmen. Ob das daran liegt, dass im Tourbus auch mal Schlager laufen?

- Review
Typologie eines Lebens von EBOW: Was Deutschrap sein kann
Das neue Album „Typologie eines Lebens“ der Rapperin Ebow liefert alles, was Deutschrap im besten Fall sein kann. Zusätzlich versteht die Künstlerin es Rap Traditionen feministisch umzudenken.

Ballerina aus Bratislava: Adéla übernimmt die Popwelt
Provokation, große Träume und Ballett. Adéla hat alle drei Elemente perfektioniert und dreht auf ihrem Debütalbum „PRIMA“ Pirouetten durch eine Popwelt, von der sie selbst einst nicht mal zu träumen wagte.