„Milton + esperanza“ von Milton Nascimento & Esperanza Spalding
Die beiden Jazzsänger:innen liefern ein wunderbar leichtfüßiges Treffen der Generationen und feiern die Musik Brasiliens.

Mit einer mehrfachen Rolle rückwärts springen Esperanza Spalding und Milton Nascimento in die 1970er, in jene fruchtbare Zeit, als der Jazz den Brasilpop für sich entdeckt hat und CTI-Labelchef Creed Taylor neue Produktionen im Wochentakt rauszuhauen schien. Nascimentos Weltkarriere hat in dieser Zeit begonnen, heute genießt der mittlerweile mehr als 80 Jahre alte Sänger Legendenstatus.
Etwa halb so alt ist die US-amerikanische Sängerin, Bassistin und Komponistin Esperanza Spalding, die sich durch ihr musikalisches Zusammentreffen mit Nascimento einen Traum erfüllt hat. „Milton + esperanza“ wurde standesgemäß in Brasilien eingespielt, schön verrauscht und verhuscht, mit Naturgeräuschen, Synthesizer und Querflöten, Streichern und einem traditionellen Percussionarsenal. Fünf aufgefrischte Milton-Klassiker gibt’s zu hören, eine Reihe von Spaldings Kompositionen sowie eine bemerkenswert verspielte Version der Beatlesnummer „A Day in the Life“. Überbordende Spielfreude mischt sich hier mit großer Virtuosität.
Musik

- Tourneen

Fluppe auf Tour: Mit Poesie Richtung Weltuntergang

Shinier World Tour: Art Garfunkel kommt nach Hamburg
Hörenswert

Dad Harmony: Schwedische A-cappella-Väter auf Tour
Es begann auf einem Junggesellenabschied, heute haben Dad Harmony Fans auf der ganzen Welt. Jetzt kommen die Schweden nach Deutschland.

Fast am Altar: Blondshells Fur Elise
Manchmal ist die schönste Metapher eine, die eigentlich gar nicht passt. Mit „Fur Elise“ veröffentlicht Blondshell alias Sabrina Teitelbaum einen Song, der klingt wie die vorletzte Szene eines Coming-of-Age-Films.

- Tourneen |
- Live