Zum Inhalt springen
Literatur

Philipp Oehmke diskutiert über seinen neuen Roman Papenburg mit Campino

Jetzt sind die Rollen mal vertauscht: Campino befragt den Journalisten Philipp Oehmke zu dessen zweiten Roman Papenburg

Portraitfoto Philipp Oehmke, der seinen neuen Roman „Papenburg“ im Gespräch mit Campino vorstellt
(Foto: Karina Rozwadowska)

Philipp Oehmkes neuer Roman „Papenburg“ ist das schillernde Porträt unserer verunsicherten westlichen Gesellschaft und einer Schar verzweifelter und erfindungsreicher Menschen auf der Suche nach Sinn und Vergebung.

Der Tote-Hosen-Sänger Campino und Spiegel-Journalist Philipp Oehmke kennen sich seit vielen Jahren. Meist war so, dass Campino sich von Oehmke interviewen lassen musste, besonders extensiv für Oehmkes Biografie über Die Toten Hosen aus dem Jahr 2014. Nun ist es dem Sänger gelungen, den Spieß umzudrehen und dem Schriftsteller mal ein paar unangenehme Fragen stellen zu können.

Worum geht es in „Papenburg“ von Philipp Oehmke?

Emilia Papenburg hat ihren Mann Benni verlassen und ist mit den Kindern nach New York gegangen. Ein Neubeginn ohne Familie, an der sie gescheitert zu sein glaubt, genau wie schon ihre eigenen Eltern. Doch vielleicht irrt Emilia sich. Denn ihr Vater und ihre so lange verschollene Mutter wollen um jeden Preis die Familie zusammenbringen. Sie ertragen gegenseitige Verletzungen und enttäuschte Hoffnung für Momente klaren Glücks. Emilias Mann Benni ist da schon einen Schritt weiter: Er stellt seine Freiheit über die Illusion familiärer Notwendigkeiten.

Philipp Oehmke, geboren 1974, wuchs in Bonn auf, studierte Germanistik in Hamburg und war zwei Jahre lang Volontär bei der Zeitschrift Tempo. 2001 schloss er die Graduate School of Journalism der Columbia University mit einem Master of Science ab. Von 2002 bis 2006 war er Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, wo er auch die 50-bändige Buchreihe SZ-Diskothek herausgab. 2006 wechselte er als Redakteur in das Kulturressort des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Von 2015 bis 2020 leitet Oehmke das New Yorker Büro des Nachrichtenmagazins, für das er heute aus Berlin als Autor tätig ist. Oehmke ist Autor der Biografie „Am Anfang war der Lärm“ (2014) über die Rockband Die Toten Hosen. Sein Romandebüt „Schönwald“ ist 2023 erschienen.

Campino, eigentlich Andreas Frege, gründete 1978, im Alter von 16 Jahren, die Gruppe Zentralkomitee Stadtmitte, kurz ZK, die stark von der Punk-Szene im Ratinger Hof beeinflusst war. Vier Jahre später, als Punk auf dem absteigenden Ast war, rief er antizyklisch Die Toten Hosen ins Leben.
Er prägt die Band seither nicht nur mit seiner Stimme und seiner Live-Performance, sondern ganz besonders mit seinen Texten. Dabei scheut er sich auch nicht, mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, etwa mit dem Berliner Singer-Songwriter Funny van Dannen oder zuletzt mit dem Rapper Marteria. Campino hat sich auch außerhalb der Musik als Künstler bewiesen — seit den 1980er Jahren immer wieder als Schauspieler, zum Beispiel im Spielfilm „Palermo Shooting“ von Wim Wenders oder in der „Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast unter Klaus Maria Brandauer.

Philipp Oehmke stellt seinen neuen Roman „Papenburg“ im Gespräch mit Campino vor

25. 9. Berlin, Colosseum

26. 9. Hamburg, Laeiszhalle – Harbour Front Literaturfestival

Wer sich für die Veranstaltungen mit Philipp Oehmke und Campino interessiert, sollte auch die Termine der Lesereise von Thomas Olde Heuvelt checken

 

kulturnews.letterTickets für das FilmFest Hamburg gewinnen

Jetzt anmelden

Exklusive Vorteile, Tickets, Events, News und Gewinnaktionen

Literatur

kulturnews.de
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.