„Experimentell, aber zugänglich“: Psymon Spine hat Klampfen-Fatigue
Die Indieband Psymon Spine hat sich neu erfunden und kommt mit einem Mix aus Breakdown-Disco und Psyrock für drei Konzerte nach Deutschland.

Psymon Spine sind „Bored of Guitar“. Zumindest heißt die Leadsingle ihres aktuellen Albums „Head Body Connector“ so. Belege für eine völlige Klampfen-Fatigue sind auf dem vierten Album der Dreampopband zwar eher rar gesät, doch ist die Entwicklung hin zu einem immer elektronischer werdenden Sound nicht von der Hand zu weisen.
Und so brechen Vocoder, geloopte und flirrende Synthies sowie technoide Basslines ohne große Vorwarnung zwischen dem so eleganten Psyrock des Quintetts durch. „Wir wollten etwas machen, das experimentell, aber auch zugänglich und befriedigend ist“, erklärt Gründungsmitglied Noah Prebis. Eine Formel, die sich bereits auf den vergangenen Alben bewährt hat. Gerade live ist dieser Hybrid aus Breakdown-Disco, Techno, Synthpop und Psyrock ein Tanzgarant.
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