
Long Distance Calling: How do we want to live?
Die Münsteraner erweitern ihren schon längst perfektionierten Sound. Selten sind Post- oder Progrock so sehr nach vorne gegangen

Die Münsteraner erweitern ihren schon längst perfektionierten Sound. Selten sind Post- oder Progrock so sehr nach vorne gegangen

Auf „Kitchen Sink“ pendel Nadine Shah zwischen Pop und Postpunk und treibt ihre Songs mit orientalischen Akzenten in unerwartete Richtungen.

Maceo Parker greift auf „Soul Food“ tief ins Gewürzregal und präsentiert beliebte Klassiker mit neuer Rezeptur – ein Selbstgänger.

Bob Dylan ist zurückgekehrt. „Rough and rowdy Ways“ ist das erste Album des Altmeisters seit acht Jahren, doch hält es, was „Murder most foul“ versprach?

Mit Trixsi gönnt sich der deutschsprachige Punkrock seine Supergroup. Tatsächlich fällt ihr Debüt „Frau Gott“ aber überraschend vielseitig aus.

Mit zugleich eingängigen und innovativen Melodien trotzen Braids der durchseuchten Gegenwart auch glaubwürdig Hoffnung ab.

Auch mit dieser neuen Compilation liefert DJ Supermarkt sanfte Westcoastklänge aus den 70ern und 80ern. Wie beim letzten Mal konzentriert er sich dabei auf Künstlerinnen.

Wer meint, Gitarrenlärm wäre passé, irrt gewaltig. Das bewist die die deutsche Grunge-Hoffnung Pabst: Die 90er klangen noch nie so vorwärtsweisend.

Die Texten erschöpfen sich bei Goldschürfromantik, doch der vielseitg rootsige Rock von Larkin Poe ist keinesfalls zum Gruseln.

Es heißt, die rostig-raue Stimme von Sängerin Nina Walser entscheidet, ob man zu Friends Of Gas durchdringt. Doch wer vor Nina Walsers Stimme kapituliert, verpasst die beste deutschsprachige Rockplatte der Stunde.