„Something worth waiting for“ von Friko: Die Band der Stunde
Friko könnte 2026 das Wiederholen, was Geese 2025 gelungen ist: ein beispielloser Aufstieg. Das neue Album „Something worth waiting for“ bereitet alles vor.

Schon das Debüt „Where we’ve been, where we go from here“ hat 2024 eine Menge Staub aufgewirbelt. Damals waren Friko noch zu zweit – und trotzdem haben es Sänger und Gitarrist Niko Kapetan und Schlagzeugerin Bailey Minzenberger zu einer NME-Titelgeschichte gebracht. Der Nachfolger kommt mit Gitarrist Morgan Robb und Bassist David Fuller nun in üblicher Bandformation, und dann hat „Something worth waiting for“ auch noch John Congleton produziert. Lehnen wir uns doch mal ganz weit aus dem Fenster: Friko werden 2026 den Siegeszug wiederholen, der Geese im vergangenen Jahr gelungen ist.
Mit nervöser Energie spielt die Band aus Chicago ihren Sinn für unwiderstehliche Melodien voll aus, und weil sie dabei immer wieder orchestrale Großgestigkeit, Wutausbrüche und unabgesicherte Verletzlichkeit wagen, sind Friko für junge Indiefans wohl Modest Mouse und Bright Eyes zugleich. Es ist natürlich nicht zuletzt Kapetans zittrige, hohe Stimme, die an Bright-Eyes-Sänger Conor Oberst erinnert. Aber sollte Oberst vor 20 Jahren mal wirklich diesen Job gehabt haben, kann den Niko Kapetan jetzt locker übernehmen: spokesman of a generation.
Musik


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