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„Draußen feiern die Leute“ von Sven Pfizenmaier: Hauptsache weg

Hier sind drei gute Gründe, warum „Draußen feiern die Leute“ von Sven Pfizenmaier dieser eine Coming-of-Age-Roman ist, den man unbedingt noch gelesen haben sollte.

Buchcover „Draußen feiern die Leute“ von Sven Pfizenmaier

Nie wieder ein Coming-of-Age-Roman über das Aufwachsen in der deutschen Provinz? Hier sind drei Gründe, warum das Debüt des in Celle geborenen Sven Pfizenmaier doch noch geht:

1. Er überzeichnet seine Helden, etwa Richard, der so langweilig ist, dass alle in seiner Nähe in Lethargie verfallen. Dennoch kommen Richard und all die anderen dem Lesenden emotional sehr nah.

2. Es gibt einen spannenden Plot, weil immer mehr Jugendliche aus der Kleinstadt spurlos verschwinden. Zu tun hat das wohl mit dem legendären Drogendealer Rasputin in Hannover.

3. Sven Pfitzenmaier weitet den Blick und kümmert sich nicht nur um weiße Mittelschichtskids, indem er auch das Russen-Trio Dima, Danik und Doktor Dobrin ins Romanensemble integriert. Und auch hier schimmert hinter dem Slapstick eine sehr sensible Auseinandersetzung mit vermeintlich vorgezeichneten Lebensläufen und Vorurteilen durch.

Mit „Draußen feiern die Leute“ hat es Sven Pfizenmaier auf unsere Liste der besten Bücher im Mai 2022 geschafft.

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