The James Hunter Six: Hold on
Retrosoul fürs Hier und Jetzt: James Hunter liefert das Album der Woche
Der kann cool abrotzen oder aber Rotz und Wasser heulen: James Hunter, der Mittfünfziger aus Essex, hat jetzt zum ersten Mal bei den kalifornischen Retrofreaks von Daptone am Studiomikro gestanden.
Mit dem Ergebnis muss der Brite hochzufrieden sein, denn das alles klingt so gar nicht nach sonniger US-Westküste. Eher schon nach einer versifften Seitenstraße im verregneten Colchester.
In die Schule gegangen ist Hunter bei allen Großen der 50er und 60er, und eben diesen Spirit atmet auch seine Studioband: Mit viel Coolness im extratiefgelegten Saxregister, Hammondpuffplüsch und struppigen Besenbeats.
Feiern wir also die fröhlichste Wiederauferstehung Sam Cookes, die es je gab! Schwelgen wir in Erinnerungen an den großen Ray Charles! Aber bitte nicht vergessen: Das hier ist James Hunter, und der hat hiermit endlich den Sound gefunden, der seine Stimme am besten in Szene setzt. (ron)
Musik

- Interview

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