„How is it that I should look at the Stars“ von The Weather Station: Strahlende Lyrik
Auf „How is it that I should look at the Stars“ von the Weather Station geht es um Liebe, Trennung – und um den Klimawandel.

Die unter dem Namen The Weather Station auftretende kanadische Songwriterin Tamara Lindeman bezeichnet ihr aktuelles Album als Mond zur Sonne des Vorgängers „Ignorance.“ Den zehn beeindruckenden Songs wohnt folglich ein Strahlen inne, das zwar wesentlich subtiler scheint, trotzdem aber ausreichend ist, das Entscheidende zu zeigen.
Die stärksten Momente des Albums sind jene, in denen es gelingt, vom vermeintlichen Detail auf große Zusammenhänge zu schließen. Es geht bei The Weather Station um Liebe, Trennung, aber vor allem um den Klimawandel, der das metaphorische Fundament des Albums legt. Dabei reflektiert Lindeman die Rolle des Menschen und seinen Umgang mit der Natur.
Der fragende Titel des Albums ist die Konsequenz dieser Reflexion: Wo sollen wir leben, wenn wir die Erde zugrunde gerichtet haben? „But how should I look at the stars tonight, nowhere up there is a place like this.“ Unterstützt werden die Songs beinahe phlegmatisch von sphärischen Klängen, etwa einer Klarinette, die viel Raum für Lindemans strahlende Lyrik lassen. Ganz ähnlich einem Sternenhimmel also!
The Weather Station kommen in diesem Jahr zum Golden Leaves Festival 2022

Musik


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