„A Trip to Bolgatanga“ von African Head Charge: Psychedelic Africa
Auf „A Trip to Bolgatanga“ reist African Head Charge durch die rhythmische Landschaft Ghanas, um bei abgedrehtem Autotune zu landen.

„A Trip to Bolgatanga“ von African Head Charge: Zwölf Jahre in Ghana
Während African Head Charge schon immer als Schmelztiegel globaler Einflüsse gegolten hat, verengt die Band auf ihrem neuesten Album „A Trip to Bolgatanga“ ganz bewusst den Soundkorridor, der schließlich durch ganz Ghana führt: Zwölf Jahre lang hat African-Head-Charge-Gründungsmitglied und Perkussion-Meister Bonjo Iyabinghi Noah damit verbracht, bei seiner Familie in Ghana Kreativität zu tanken, die Trommel- und Gesang-Patterns der einheimischen Stämme aufzusaugen, um sie schließlich im Studio vor seinem Sounddoktor Adrian Sherwood wieder auszukotzen.
Herausgekommen ist ein geschlossenes Werk, das die African-Head-Charge-Vision eines psychedelischen Afrikas mit Voodoo-Magie, polyrhythmischem Afrobeat, sich warm rumpelnden Dub-Bässen und drückenden Bläsergruppen beschwört. Besteigt man einmal den Dub-Dampfer, der sich durch Nord-Ghanas flimmernd-heiße Landschaft wälzt, funktionieren sogar die wenigen lyrischen Gemeinplätze des Openers – und vor allem das dringliche und von absurdem Autotune flankierte „I‘m a Winner“.
Musik

- Tourneen

Fluppe auf Tour: Mit Poesie Richtung Weltuntergang

Shinier World Tour: Art Garfunkel kommt nach Hamburg
Hörenswert

Dad Harmony: Schwedische A-cappella-Väter auf Tour
Es begann auf einem Junggesellenabschied, heute haben Dad Harmony Fans auf der ganzen Welt. Jetzt kommen die Schweden nach Deutschland.

Fast am Altar: Blondshells Fur Elise
Manchmal ist die schönste Metapher eine, die eigentlich gar nicht passt. Mit „Fur Elise“ veröffentlicht Blondshell alias Sabrina Teitelbaum einen Song, der klingt wie die vorletzte Szene eines Coming-of-Age-Films.

- Tourneen |
- Live
